Donnerstag, 26. August 2010

Die Toten sind nicht tot. Christoph Schlingensief live - auf dctp.tv

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       PRESSEMITTEILUNG 

                                                                                                      Düsseldorf, 26.08.2010

 

Die Toten sind nicht tot

Kein Nachruf. Christoph Schlingensief live - auf dctp.tv

 

Düsseldorf, 26.08.2010  In Gedenken an Christoph Schlingensief zeigt dctp.tv ab sofort eine Themenschleife mit Gesprächen zwischen Alexander Kluge und dem Regisseur.

 

dctp-Gründer Alexander Kluge findet folgende Worte: „Entweder hat Christoph Schlingensief nie gelebt, oder er ist nicht tot. Erlöst die Nachrichten von der menschlichen Gleichgültigkeit! Einer der großen Charakterdarsteller des Neuen Deutschen Films ist Alfred Edel. Er hat in meinen Filmen gespielt (z.B. in „Abschied von gestern“) und in denen von Christoph Schlingensief (z.B.“Das deutsche Kettensägenmassaker“). Bei der Beerdigung von Alfred Edel traf ich Christoph Schlingensief erstmals. Jeder von uns hielt eine der Reden. Wenn wir später stritten, war Alfred Edel unser Schiedsrichter.

Die Toten sind nämlich nicht tot. Mit diesem Gedanken tröste ich mich über den Tod meines Freundes Christoph. Mit seiner Frau Aino, die wie Beethovens Leonore (buchstäblich bis zur letzten Minute) um sein Leben gekämpft hat, ihn aus dem Kerker bis zuletzt befreien wollte, teile ich die Meinung, dass er uns zusieht, was wir jetzt machen. In seinem Auftrag bohren wir weiter. Die Druckverhältnisse in 5500m Wassertiefe sind längst nicht erforscht.

In Friedrich Rückerts „Kindertotenliedern“ trauern die nicht gestorbenen Kinder über die gestorbenen Geschwister. Es heißt dort: "Da singt die ganze Kinderschar / sie sind nicht tot / das ist nicht wahr!". Warum soll ich etwas anderes für wahr halten? Christoph Schlingensief ist, wie man in den hier gezeigten Dialogen sieht (und davon gibt es etwa 40), immer noch sehr lebendig.“


 

 Folgende Gespräche befinden sich in der Themenschleife: „Christoph Schlingensief“  auf www.dctp.tv :

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Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna /  Oper von Walter Braunfels (1943), inszeniert nach der  Konzeption von Christoph Schlingensief

Nach dem Märtyrertod der Heiligen Jeanne D'Arc hieß es, ihr Herz sei nicht verbrannt. Schon im Augenblick ihres Todes wurde dies als Zeichen genommen, dass hier eine Heilige als Hexe verbrannt wurde. Das Leben der Heiligen Johanna ist in vielen Dramen und Opern dargestellt worden.

Zwischen 1938 und 1942 schrieb der renommierte Komponist Walter Braunfels, von den Behörden verfolgt und isoliert, seine Oper Jeanne D'Arc. Es geht um die Stationen ihres Lebens, vom Aufbruch über den Triumph bis zu ihrem Sturz: ein Triptychon in drei Teilen, die aus 8 Szenen bestehen.

Jetzt erst erfolgte die szenische Uraufführung dieses musikalisch reichen Werkes an der Deutschen Oper Berlin. Konzeption und Regie von Christoph Schlingensief. Er hatte für die Inszenierung Videos in Nepal gedreht. Bei diesen Dreharbeiten bemerkte er die Symptome (Husten), die später als Krebs erkannt wurden. Die Proben der Oper fanden statt während der Chemotherapie. Schlingensief leitete die Inszenierung vom Krankenbett aus. Seine spätere Frau Aino Laberenz und das Regieteam Anne-Sophie Mahler, Sören Schuhmacher und Carl Hegemann führten nach seinen Weisungen die Oper zur Erfolgspremiere.  Musikalische Leitung: Ulf Schirmer. http://bit.ly/aWoa4o

 

Ein Blick ins Jenseits und wieder zurück /  Christoph Schlingensiefs Musiktheater „Mea culpa“ an der Bayrischen Staatsoper München

Der grandiose Erfolg von Schlingensiefs „Mea culpa“ am Burgtheater Wien bestätigte sich an der Bayrischen Staatsoper München. Der ehemalige Burgtheater-Chef, jetzige Staatsintendant der Münchner Staatsoper Klaus Bachler, hatte das Stück an das renommierte Haus geholt. Schlingensiefs barockes Requiem verbindet die Krebs- und Todeserfahrung des Künstlers und Wagner Parsifal  und Tristan mit einem strikten Bekenntnis zum Diesseits. Das Leben hier mag so absurd sein, wie es will, der Protagonist Schlingensief hat kein Verlangen nach einem vorzeitigen Elysium. Musikalische Leitung von Schlingensief selbst. Ein engagiertes Team und ein bejubelter Musiktheaterabend in der Staatsoper. http://bit.ly/bFDtK9

 

Der Mensch ist eine Bombe /  Christoph Schlingensief im Zustand geglückter Erschöpfung

Wir treffen Christoph Schlingensief inmitten der Dreharbeiten zu seinem Projekt U-3000. Die Anstrengung hat ihn erschöpft. Eine gute Atmosphäre für ein Gespräch. Oft wird in der Öffentlichkeit“, sagt Christoph Schlingensief, nach Bomben gesucht, die Terroristen versteckt haben. Vielleicht aber, fragt Schlingensief, ist der Mensch selbst eine Bombe? Die Show U-3000 von Christoph Schlingensief findet in einer fahrenden U-Bahn statt. Von Endstation zu Endstation. Ein ruhiges Gespräch mit Christoph Schlingensief in einem Augenblick geglückter Erschöpfung. http://bit.ly/a7tqgv

 

Reden wir vom Tod /  Gespräch mit dem Theatheraktivisten Christoph Schlingensief

Eine Saturn-Pluto-Konstallition gefährdete kurzfristig den Theater - und Filmemacher Christoph Schlingensief. Dreimal entrann er einer höchst gefährlichen Situation. "Mitten im Leben sind wir von dem Tod umfangen". Der Theateraktivist Schlingensief berichtet von seinen Eindrücken. http://bit.ly/d4cR3V

 

 Der Baum in meinem Ohr /  Christof Schlingensief in Lebensgefahr in den Tropen

Am Amazonas und in Südwestafrika inszenierte der Künstler Christoph Schlingensief Wagner-Musik. Gefährliche Lebewesen zu Wasser, zu Lande und in der Luft, aber auch Samensporen ganzer Bäume gefährdeten sein Leben. Christoph Schlingensief berichtet. http://bit.ly/by10da

 

"Mein Idealzuschauer ist jung und weiblich" /  Christoph Schlingensief zu Besuch bei Helge Schneider

Anläßlich seines neuen Films "Texas" lässt sich der Musiker Helge Schneider in seinem Eigenheim in Mülheim von dem Filmemacher Christoph Schlingensief befragen. Anschließend singen sie gemeinsam. http://bit.ly/cBsI4P

 

Auf des Messers Schneide /  Christoph Schlingensief über Realtheatralik

Was kann Theater noch leisten? Die moderne Realität ist voller Theater.

Der Apothekersohn aus Oberhausen, Christoph Schlingensief, inszeniert in Berlin, Wien und Zürich. Er konzentriert sich auf die Nahtstelle zwischen Realität und Bühnenrampe. Seine Inszenierungen bewegen sich stets: Auf des Messers Schneide. http://bit.ly/crBWlx

 

 

Ich bin in erster. Linie Filmemacher /  Begegnung mit Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensiefs künstlerische Installation im Museum der Moderne in Salzburg mit dem Titel "Hodenpark" erregte die Gemüter. In Bayreuth inszenierte der Künstler zum dritten Mal Wagners „Parsifal“. Im Kern aber ist Schlingensief, wie er selbst sagt, Filmemacher. Jetzt wurde der radikale Meister nach New York eingeladen, ins Museum of Modern Art. Begegnung mit Christoph Schlingensief. http://bit.ly/atwaG6

 

Schlingensiefs Ring des Nibelungen in Afrika / Ein Kaktus für Richard Wagner

Ein Kaktus für Richard Wagner: Sechzehn Stunden „Ring der Nibelungen“ als Reiseoper in der Wüste Südwest-Afrikas. Wie wirken Wagners Kostüme und Klänge auf die Himbas? Was verwandelt sich an Wagners großem Werk, wenn es zu den Stätten transportiert wird, an denen die deutsche Schutztruppe vor 1914 Massaker und die Kolonialverwaltung Betrügereien begingen?

 

Das Halten von Totenschädeln liegt mir nicht / Christoph Schlingensief inszeniert Hamlet

In seiner Inszenierung des „Hamlet“ am Schauspielhaus Zürich spielt Christoph Schlingensief die Rolle des Fortinbras. Dieser Feldherr hat im Stück den kürzesten Text und ist dazu da, das Chaos am Ende der Tragödie aufzuräumen und Dänemark zu übernehmen. Aufsehen erregte Schliengensief auch dadurch, daß er die Schauspieler in jenem "Theaterstück außerhalb des Dramas" (genannt DIE MAUSEFALLE), in dem König Claudius des Mordes an Hamlets Vater überführt werden soll, mit aussteigewillige Rechtsradikalen besetzte.

Für Schlingensief ist Shakespeares „Hamlet“ ein Heimkehrer-Drama. Hamlet, nach einer Schwerstausbildung als Humanist nach Dänemark zurückgekehrt, ist unfähig zu töten. Er ist deshalb noch längst kein Zweifler, sagt Schlingensief, vielmehr ist er das Gegenteil eines Barbaren. Schlingensief sieht seine berühmt gewordene Inszenierung im Rahmen einer Trilogie, in der auf „Hamlet“, „Wilhelm Tell" und „Nathan, der Weise“ folgen.

 

 

Direktlink zur Themenschleife: : http://bit.ly/cxmKub

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Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna /  Oper von Walter Braunfels (1943), inszeniert nach der  Konzeption von Christoph Schlingensief

Nach dem Märtyrertod der Heiligen Jeanne D'Arc hieß es, ihr Herz sei nicht verbrannt. Schon im Augenblick ihres Todes wurde dies als Zeichen genommen, dass hier eine Heilige als Hexe verbrannt wurde. Das Leben der Heiligen Johanna ist in vielen Dramen und Opern dargestellt worden.

Zwischen 1938 und 1942 schrieb der renommierte Komponist Walter Braunfels, von den Behörden verfolgt und isoliert, seine Oper Jeanne D'Arc. Es geht um die Stationen ihres Lebens, vom Aufbruch über den Triumph bis zu ihrem Sturz: ein Triptychon in drei Teilen, die aus 8 Szenen bestehen.

Jetzt erst erfolgte die szenische Uraufführung dieses musikalisch reichen Werkes an der Deutschen Oper Berlin. Konzeption und Regie von Christoph Schlingensief. Er hatte für die Inszenierung Videos in Nepal gedreht. Bei diesen Dreharbeiten bemerkte er die Symptome (Husten), die später als Krebs erkannt wurden. Die Proben der Oper fanden statt während der Chemotherapie. Schlingensief leitete die Inszenierung vom Krankenbett aus. Seine spätere Frau Aino Laberenz und das Regieteam Anne-Sophie Mahler, Sören Schuhmacher und Carl Hegemann führten nach seinen Weisungen die Oper zur Erfolgspremiere.  Musikalische Leitung: Ulf Schirmer. http://bit.ly/aWoa4o

 

Ein Blick ins Jenseits und wieder zurück /  Christoph Schlingensiefs Musiktheater „Mea culpa“ an der Bayrischen Staatsoper München

Der grandiose Erfolg von Schlingensiefs „Mea culpa“ am Burgtheater Wien bestätigte sich an der Bayrischen Staatsoper München. Der ehemalige Burgtheater-Chef, jetzige Staatsintendant der Münchner Staatsoper Klaus Bachler, hatte das Stück an das renommierte Haus geholt. Schlingensiefs barockes Requiem verbindet die Krebs- und Todeserfahrung des Künstlers und Wagner Parsifal  und Tristan mit einem strikten Bekenntnis zum Diesseits. Das Leben hier mag so absurd sein, wie es will, der Protagonist Schlingensief hat kein Verlangen nach einem vorzeitigen Elysium. Musikalische Leitung von Schlingensief selbst. Ein engagiertes Team und ein bejubelter Musiktheaterabend in der Staatsoper. http://bit.ly/bFDtK9

 

Der Mensch ist eine Bombe /  Christoph Schlingensief im Zustand geglückter Erschöpfung

Wir treffen Christoph Schlingensief inmitten der Dreharbeiten zu seinem Projekt U-3000. Die Anstrengung hat ihn erschöpft. Eine gute Atmosphäre für ein Gespräch. Oft wird in der Öffentlichkeit“, sagt Christoph Schlingensief, nach Bomben gesucht, die Terroristen versteckt haben. Vielleicht aber, fragt Schlingensief, ist der Mensch selbst eine Bombe? Die Show U-3000 von Christoph Schlingensief findet in einer fahrenden U-Bahn statt. Von Endstation zu Endstation. Ein ruhiges Gespräch mit Christoph Schlingensief in einem Augenblick geglückter Erschöpfung. http://bit.ly/a7tqgv

 

Reden wir vom Tod /  Gespräch mit dem Theatheraktivisten Christoph Schlingensief

Eine Saturn-Pluto-Konstallition gefährdete kurzfristig den Theater - und Filmemacher Christoph Schlingensief. Dreimal entrann er einer höchst gefährlichen Situation. "Mitten im Leben sind wir von dem Tod umfangen". Der Theateraktivist Schlingensief berichtet von seinen Eindrücken. http://bit.ly/d4cR3V

 

 Der Baum in meinem Ohr /  Christof Schlingensief in Lebensgefahr in den Tropen

Am Amazonas und in Südwestafrika inszenierte der Künstler Christoph Schlingensief Wagner-Musik. Gefährliche Lebewesen zu Wasser, zu Lande und in der Luft, aber auch Samensporen ganzer Bäume gefährdeten sein Leben. Christoph Schlingensief berichtet. http://bit.ly/by10da

 

"Mein Idealzuschauer ist jung und weiblich" /  Christoph Schlingensief zu Besuch bei Helge Schneider

Anläßlich seines neuen Films "Texas" lässt sich der Musiker Helge Schneider in seinem Eigenheim in Mülheim von dem Filmemacher Christoph Schlingensief befragen. Anschließend singen sie gemeinsam. http://bit.ly/cBsI4P

 

Auf des Messers Schneide /  Christoph Schlingensief über Realtheatralik

Was kann Theater noch leisten? Die moderne Realität ist voller Theater.

Der Apothekersohn aus Oberhausen, Christoph Schlingensief, inszeniert in Berlin, Wien und Zürich. Er konzentriert sich auf die Nahtstelle zwischen Realität und Bühnenrampe. Seine Inszenierungen bewegen sich stets: Auf des Messers Schneide. http://bit.ly/crBWlx

 

 

Ich bin in erster. Linie Filmemacher /  Begegnung mit Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensiefs künstlerische Installation im Museum der Moderne in Salzburg mit dem Titel "Hodenpark" erregte die Gemüter. In Bayreuth inszenierte der Künstler zum dritten Mal Wagners „Parsifal“. Im Kern aber ist Schlingensief, wie er selbst sagt, Filmemacher. Jetzt wurde der radikale Meister nach New York eingeladen, ins Museum of Modern Art. Begegnung mit Christoph Schlingensief. http://bit.ly/atwaG6

 

Schlingensiefs Ring des Nibelungen in Afrika / Ein Kaktus für Richard Wagner

Ein Kaktus für Richard Wagner: Sechzehn Stunden „Ring der Nibelungen“ als Reiseoper in der Wüste Südwest-Afrikas. Wie wirken Wagners Kostüme und Klänge auf die Himbas? Was verwandelt sich an Wagners großem Werk, wenn es zu den Stätten transportiert wird, an denen die deutsche Schutztruppe vor 1914 Massaker und die Kolonialverwaltung Betrügereien begingen?

 

Das Halten von Totenschädeln liegt mir nicht / Christoph Schlingensief inszeniert Hamlet

In seiner Inszenierung des „Hamlet“ am Schauspielhaus Zürich spielt Christoph Schlingensief die Rolle des Fortinbras. Dieser Feldherr hat im Stück den kürzesten Text und ist dazu da, das Chaos am Ende der Tragödie aufzuräumen und Dänemark zu übernehmen. Aufsehen erregte Schliengensief auch dadurch, daß er die Schauspieler in jenem "Theaterstück außerhalb des Dramas" (genannt DIE MAUSEFALLE), in dem König Claudius des Mordes an Hamlets Vater überführt werden soll, mit aussteigewillige Rechtsradikalen besetzte.

Für Schlingensief ist Shakespeares „Hamlet“ ein Heimkehrer-Drama. Hamlet, nach einer Schwerstausbildung als Humanist nach Dänemark zurückgekehrt, ist unfähig zu töten. Er ist deshalb noch längst kein Zweifler, sagt Schlingensief, vielmehr ist er das Gegenteil eines Barbaren. Schlingensief sieht seine berühmt gewordene Inszenierung im Rahmen einer Trilogie, in der auf „Hamlet“, „Wilhelm Tell" und „Nathan, der Weise“ folgen.

 

 

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Donnerstag, 19. August 2010

Themenschleife: "Alles fließt" - Wir lernen vom Wasser

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Alles fließt

Wir lernen vom Wasser

 

Düsseldorf  dctp.tv begleitet mit seiner neuesten Themenschleife "Alles fließt" den großen Thementag "VOX Planet Blue - Der Tag des Wassers" am 11.September 2010. Einen ganzen Tag widmet VOX in Zusammenarbeit mit der dctp der wichtigsten Ressource unseres Planeten. Ergänzend zu den 14 Stunden Programm auf VOX bietet die Themenschleife "Alles Fließt" in insgesamt 24 Filmen eine große Bandbreite weiterer interessanter Aspekte dieses Themas.

 

 

Unser blauer Planet Erde hat seine charakteristische Farbe durch das Wasser. Die Zonen, die von Wasser bedeckt sind, bilden die Mehrheit gegenüber den Kontinenten. Auch wir Menschen selbst bestehen zu 80 % aus Wasser. Wasser ist nicht nur absolute Grundlage des Lebens, sondern es bezeichnet auch das Prinzip „flüssig“, den interessantesten der vier Aggregatzustände. Auch der Geist schwebt „über den Wassern“. Das Denken, die Beweglichkeit, die Herzlichkeit, das Gefühl und die Kommunikation, d. h. Eigenschaften der Menschen, sind am ehesten mit dem Element Wasser vergleichbar. Wir lernen, sagt der griechische Philosoph Heraklit (520 v. Chr. bis 460 v. Chr.), seit Tausenden von Jahren vom Wasser.

 

Folgende Filme befinden sich im Einzelnen in der Themenschleife „Alles fließt“, die ab Mittwoch, dem 18.08., auf dctp.tv läuft:

 

Herr der Wasser.  Sommelier Arno Steguweit über Mineralwasser als Gaumen-Luxus.

Das Spezialgebiet des jungen Sommeliers Arno Steguweit in Berlin sind die Mineralwasser. Er kann 730 Sorten gut unterscheiden und bietet in Luxushotels den Gästen eine entsprechende Auswahl an. Es gibt Regenwasser aus Tasmanien, Süßwasser aus den Tiefen des Pazifik, 67-Millionen-Jahre altes Wasser aus dem Untergrund der Sahara und andere Sorten.

Regen auf Wasser im Harz.

Wasser unter der Erde. Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach über den nachhaltigen Umgang mit unserer wichtigsten Ressource.

Der Löwenanteil des Süßwassers auf der Erde besteht nicht im Oberflächenwasser der Flüsse und Seen, sondern im Wasser unter der Erde, dem Grundwasser. Der Umgang mit diesen Wasserreserven muss nachhaltig sein. Das gefährlichste wäre Raubbau.  Das gilt besonders für die Trockengebiete der Erde.  In der Sahara, auf der arabischen Halbinsel und in Wüstengebieten Chinas gibt es unterirdisch große Mengen von Wasser, das bis in eine Tiefe von 1.000 Metern reicht. Wie geht man damit um, wenn die Nutzung dieser Ressource nachhaltig sein soll?

Der Hydromechaniker Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach, ETH Zürich, berichtet aus seiner Forschung.

 Wasser für die Brockenbahn.

 Zitrone auspressen.

 Wasser für die bessere Welt.

Wasserspezialist Prof. Dr. Ralf Otterpohl über optimiertes Wassermanagement. Ein Film von Romuald Karmakar für dctp.tv.

 

Ölpest. Schlepperkapitän van Vriesch über das Tanker-Desaster an der Todesküste.

Die erschütternden Bilder von der Ölpest an den Stränden Spaniens, Frankreichs und Portugals bewegten die Welt. Der Tanker der das Unglück verursachte, wollte noch den schützenden Hafen erreichen. Stattdessen wurde er auf die offene See bugsiert, wo er im Sturm zerbrach. Der holländische Abschleppexperte Kapitän van Vriesch, dessen Rettungsvorschläge abgewiesen wurden, berichtet. Peter Berling als Schlepperkapitän.

 Wasser auf Russisch 

Über den Satz: „Alles fließt“. Mit Wasserforscherin Nadeshta Durowa (Galina Antoschewskaja).

 Der Eigensinn der großen Wasserströme. Dr. Peter Houben über Flutkatastrophen und den Charakter großer Flüsse.

Flusssysteme und Ströme haben einen individuellen Charakter. Das zeigte z.B. die Elbe bei ihrer Flut. Es gilt aber für alle großen und kleinen Ströme in der Welt, vom Bach aufwärts zum Amazonas, Bramaputra, Yang-tse, Nil und bis zu den rasanten Strömen unter dem Grönland-Eis. Dr. Peter Houben, Physischer Geograph, berichtet.

 

Walfang im Kuhsturm bei Grönland.

Kapitän Epsen Kioning berichtet von Problemen. Peter Berling als Walfänger. 5´18´´

 

 

Die Tote unter Wasser.

Von Georg Heym. Mit Sophie Kluge.

 

Meine Liebe ist so tief wie das Meer.

 Die erste Unterwasseroper der Welt. Tiefsee-Experten beschreiben den großartigen Inhalt von Schiffswracks und deren Innereien am Meeresgrund. Mobilar, Schätze, Maschinenanlagen und Diverses erhält sich über Jahrzehnte. Das gilt vor allem dort, wo Luftblasen die Einwirkung des Salzwassers lange Zeit bremsten. Die Grabstätten am Grund des Meers bewegen (verstärkt seit dem Film Titanic) die Gefühle der Menschen.

Jetzt haben die Proben für die erste Tiefsee-Oper der Welt begonnen. Unsere Kamera dokumentiert sie. Verschieden Komponisten haben Fragmente beigetragen, um diese Requiem-Oper zu bestücken. Mit Peter Berling als Kammersänger Edouard de Scaremberg.

 

Das Archiv großer Erd- und Wasserkatastrophen.

Mit Dr. Houben.

 

„Ich stehe im Regen und warte auf dich!“.

Polit-Kommissarin Anna Petrowna über die kampfentscheidende Bedeutung der Schlager.

 

 „Das Wasser“.

Von Christian Morgenstern.

 

Der Unterwasser-Wanderer. Helge Schneider am Grunde des Ozeans.

 

 

Im Jahr 1928 badet Adolf Hitler in einem Weiher bei München.

 

Zwei Weltkriege und Globalisierung

Eine Wasserkraft im Harz, die schon zwei Weltkriege und eine Globalisierung überstanden hat.

 

Was heißt Tethys-Meer?

Lassen sich Flüsse zähmen? Kann man Flüsse anlegen, um Hochwasser wie an der Elbe zu verhindern? Dr. Peter Houben sagt:“ Der Erde ist es völlig egal, was der Mensch macht. - Veränderung findet statt.

 

Strom, der aus dem Wasser kommt. 

Grundwasser in Gefahr. 

Stauseen: Dörfer unter Wasser.

Schätze unter Wasser.

Unterwasser Archäologe Franck Goddio über ägyptische Statuen auf dem Meeresboden vor Alexandria.

Jagd auf Wasserbüffel in Abessinien.

Ein Film von 1911.

 

Direktlink zur Themenschleife „Alles fließt“: http://www.dctp.tv/wasser-alles-fliesst/

 

Weitere Informationen zu diesem Thema können unter folgender Internetadresse abgerufen werden: http://dctp.voellergeppert.com

 

 

 

 

 

 

Kontaktinformationen/Pressekontakt: 

dctp Development Company for Television Program mbH

Geschäftsführer: Alexander Kluge, Fumio Oshimo

Steinstr. 4

40212 Düsseldorf

Telefon 49 (0) 211 139 92 23

Telefax 49 (0) 211 139 92 27

 

Pressekontakt:

dctp.tv Pressebüro

Henning Haake

dctp.voellergeppert.com/

E-Mail: dctp@voellergeppert.com

Telefon: 49 (0) 211 23923515

Telefax: 49 (0) 211 23923519

 

Firmenportrait

Das dctp-tv-Pressebüro ist eine Unit der Kommunikationsagentur völlergeppert GmbH mit Sitz in Düsseldorf und speziell für den Agenturkunden dctp GmbH eingerichtet. Gemäß ihres Anspruches “Markenkommunikation im WebAge” unterstützt die völlergeppert GmbH, in allen wesentlichen Disziplinen (klassische Werbung wie Print, TV, Online / Public Relation klassisch und online / Direkt Marketing / Website-Entwicklung und Redaktion + CMS Entwicklung), die Marketingkommunikation vorrangig von Unternehmen und Marken, für die das Internet nicht nur einen Kommunikations-, sondern auch einen Vertriebs- bzw. einen PreSales-Kanal darstellt.

 

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Freitag, 6. August 2010

Generation "Null-Blog" vs 400-Euro Blogger

SPIEGEL ONLINE berichtet über die "Null-Blog"-Netzgeneration.

Dabei könnte sie sich doch bei Kollege Pallenberg von Netbook News eine respektable Taschengeldaufbesserung einsacken.

Direktlink zum Film: http://bit.ly/dswILC

aus der Schleife re:publica:2010

(http://bit.ly/bQmUyx)

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